Mein Yogaweg


Mein Yogaeinstieg war wie bei so vielen das klassische Hatha Yoga. Körperhaltungen (Asanas) werden mit einer bewußten Atmung verbunden. Meditation bildet den dritten Baustein. Im Hatha Yoga werden die Asanas durchaus auch länger gehalten, um tiefere Muskelschichten zu erreichen und so mehr Stabilität und Kraft aufzubauen.  
Hatha Yoga tat mir gut, aber ich merkte, dass mir der Bewegungsfluß etwas fehlte. Ursprünglich aus dem Tanzbereich kommend und auch sonst auch eher der Bewegungstyp, ist mein Yogastil eher dem Vinyasa Flow Yoga zuzuordnen. Dabei werden Asanas fließend miteinander verbunden, immer dem Rhythmus des Atems folgend. Es entsteht ein Flow - was sich sowohl auf die Stabilität und Flexibilität des Körpers als auch auf das "Gedankenkarussell" auswirkt: der Geist kommt zur Ruhe, weil die Konzentration auf der Atmung und den Asanas liegt. Der bekannteste "Vertreter" des Flow Yoga ist der Sonnengruß, bei der eine festgelegte Abfolge an Asanas im Atmenfluß wiederholend geübt wird. Meine Vinyasa Flow-Stunden können aktivierend, dehnend, kräftigend und auch mal schweißtreibend sein. Nach einem anstrengenden Tag darf aber auch gerne mal eine Yin-orientierte Yogaeinheit sein:-) Der Fantasie sind bei der Zusammenstellung der Asanas (fast) keine Grenzen gesetzt!  


"Yoga ist nicht nur auf der Matte. Es ist auch im Alltag. Es ist die Kunst, bewußt zu leben und sich mit jedem Atemzug mit dem Leben zu verbinden."
Patanjali, indischer Gelehrter und Verfasser des Yogasutra